Facebook

Unauffindbar sein
Facebook geht bei einer Neuanmeldung automatisch davon aus, dass Sie möglichst viel von sich preisgeben und gefunden werden wollen - das schließt die Suche über Google und andere Suchmaschinen ein. Sie wollen nicht, dass jemand Ihr Facebook-Profil auf diese Weise ausfindig macht? Dann nehmen Sie folgende Einstellungen vor:
- Klicken Sie auf den Pfeil im Menü, auf Einstellungen und Privatsphäre.
- Klicken Sie bei „Wer kann nach mir suchen?" und „Möchtest du, dass andere Suchmaschinen einen Link zu deiner Chronik enthalten?" auf Bearbeiten.
- Entfernen Sie das Häkchen vor „Anderen Suchmaschinen das Verlinken auf deine Chronik gestatten". Klicken sie auf Schließen.
Freunde in Listen sortieren
Sortieren Sie Ihre Facebook-Freunde in Listen. Das gibt Ihnen etwa die Möglichkeit, persönliche Inhalte nur mit der Familie zu teilen - und Berufliches nur mit den Arbeitskollegen. So geht's: Klicken Sie auf Startseite und in der linken Menüleiste auf die Überschrift Freunde. Nach einem Klick auf Liste erstellen geben Sie als Gruppennamen zum Beispiel „Arbeit" und bei „Mitglieder" die Namen der Kollegen ein. Nach einem Klick auf Erstellen ist die Liste bereits fertig.
Wenn Sie künftig eine Statusmeldung posten, wählen Sie die Liste nach Klicks auf den eingestellten Empfängerkreis und Weitere Optionen (in der Facebook-App auf Mehr). Oder Sie verfassen Ihren Post zum Beispiel nach Klicks auf Freunde und Arbeit.
Freundeslisten verwenden
In den Privatsphäre-Einstellungen (siehe Tipp 1) legen Sie fest, wer von Ihren Freunden (oder welche Freundesliste) bestimmte Bereiche Ihres Facebook-Lebens sehen darf, zum Beispiel „Beiträge von mir". Das funktioniert so: Klicken Sie bei „Wer kann meine Inhalte sehen" auf Bearbeiten. In der erscheinenden Liste klicken Sie auf Weitere Optionen und Benutzerdefiniert. Bei „Das mit folgenden Personen teilen" wählen Sie die Listen oder Freunde, die Ihre Beiträge sehen dürfen. Im unteren Bereich „Nicht teilen mit" schließen Sie Listen und Personen von Ihren Beiträgen aus. Wählen Sie dann künftig beim Veröffentlichen den Empfängerkreis Benutzerdefiniert.
Beziehungsstatus verbergen
Wenn Sie zum Beispiel in einer Beziehungskrise stecken und daraufhin Ihren Beziehungsstatus ändern, ist es sehr wahrscheinlich, dass jeder in Ihrer Freundesliste prompt über Ihr neues „Single"-Dasein stolpert. Wer das vermeiden will, geht so vor:

- Öffnen Sie Ihr Profil per Klick auf Ihren Namen im Menü.
- Klicken Sie im linken Menü neben „Beziehungsstatus" auf den Stift. Taucht der Status nicht auf, legen Sie nach Klicks auf Info, Familie und Beziehungen sowie Beziehungsstatus hinzufügen einen fest.
- In der Liste unten links wählen Sie Benutzerdefiniert und geben bei „Nicht teilen mit" alle Personen sowie Listen ein, die Ihren Beziehungsstatus nicht mehr sehen sollen.

Private Fotos verbergen
Es gibt Fotos, die man selbst nie seinem Chef zeigen würde. Auf Facebook könnte das jedoch schnell mal ein anderer für Sie erledigen und Sie auf einem Privatbild markieren. In der Standardeinstellung erfahren „Alle Freunde" sofort, wenn Sie auf einem Foto gekennzeichnet wurden. So verhindern Sie das zukünftig:

- Klicken Sie auf den Pfeil im Menü, dann auf Einstellungen sowie Chronik und Markierung.
- Bei „Wer kann Inhalte zu meiner Chronik hinzufügen?" und „Möchtest du Beiträge überprüfen..." klicken Sie auf Bearbeiten.
- Aktivieren Sie diese Funktion, und klicken Sie auf Schließen.
- Von nun an werden Sie immer gefragt, ob Sie einer Markierung zustimmen. Erst wenn Sie dies tun, wird Ihr Name mit einem Foto oder einem Beitrag verknüpft.
Fotoalben schützen
Auch wenn Sie einzelne Fotos in Ihrem Facebook-Account bereits so gekennzeichnet haben, dass nur Ihre Freunde sie sehen, kann es sein, dass die Alben, Profilbilder, Handy-Uploads und Hintergrundbilder immer noch standardmäßig für alle sichtbar sind. Sie wollen das ändern? Kein Problem:
- Klicken Sie auf Ihren Namen, auf Fotos und Alben.
- Legen Sie für jedes Album, Profilbild oder jeden Handy-Upload einzeln fest, wer diese sehen darf und wer nicht, indem Sie auf den „Einstellungen"-Button rechts unter jedem Foto und auf „Benutzerdefiniert" klicken.
Facebook-Apps einschränken
Nervige Anwendungen, die auf der eigenen Pinnwand landen, kennt so ziemlich jeder Facebook-Nutzer. Das Gute: Sie können Applikationen, Spiel-Einladungen und Co. leicht blockieren. Nach Klicks auf den Menü-Pfeil, Einstellungen und Blockieren tippen Sie bei „Anwendungen blockieren" die Namen der Apps ein, von denen Sie keinerlei Infos mehr erhalten wollen. Neben „App-Einladungen blockieren" wählen Sie hingegen Personen aus, von denen Sie keine Anwendungs-Empfehlungen mehr bekommen möchten.
Adressdaten schützen
Viele Nutzer übersehen, dass standardmäßig alle Freunde sämtliche Kontaktinfos einsehen können. Das lässt sich im eigenen Profil leicht ändern:

- Öffnen Sie Ihr Profil per Klick auf den Namen. Klicken Sie auf Info und Kontaktinformationen...
- Zeigen Sie mit der Maus auf einen Eintrag, etwa Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, und klicken Sie rechts daneben auf Bearbeiten.
- Nun legen Sie über die Auswahlbox fest, wer die Information sehen darf, etwa Freunde oder Nur ich. Wiederholen Sie das für weitere Angaben.
Die eigene Chronik schützen
Nicht jeder soll an Ihre Chronik posten oder Ihre Beiträge dort lesen dürfen? Auch dafür gibt es einfache Lösungen.

Chronik komplett blockieren:
- Klicken Sie auf den Pfeil im Menü, dann auf Einstellungen sowie Chronik und Markierung.
- Klicken Sie bei „Wer kann Inhalte zu meiner Chronik hinzufügen?" und „Wer kann in deiner Chronik posten" auf Bearbeiten.
- Wählen Sie in der Liste den Eintrag Nur ich.

Nur bestimmten Personen erlauben, Pinnwandeinträge zu lesen:
- Klicken Sie auf den Pfeil im Menü, dann auf Einstellungen sowie Chronik und Markierung.
- Klicken Sie bei „Wer kann Dinge in meiner Chronik sehen?" und „Wer kann Beiträge, in denen du markiert wurdest, in deiner Chronik sehen?" auf Bearbeiten.
- Legen Sie hier fest, wer (Freunde, Listen, einzelne Personen) Ihre Markierungen in Ihrer Chronik sehen darf.
Freundschaften geheim halten
Wer verhindern will, dass Fremde in der privaten Freundesliste herumschnüffeln, macht sie mit wenigen Klicks unsichtbar:

- Öffnen sie Ihr Profil per Klick auf Ihren Namen.
- Klicken Sie auf Freunde und den Stift neben „Freunde finden".
- Wählen Sie Privatsphäre bearbeiten.
- Bei „Wer kann deine Freundesliste sehen?" legen Sie fest, wer Ihre Freunde sehen und Ihre Freundesliste durchstöbern darf.
Ältere Beiträge ausblenden
Um alte Beiträge zu verbergen, die Sie mit anderen Personen als Ihren Freunden geteilt haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

- Klicken Sie auf den Pfeil im Menü, dann auf Einstellungen und Privatsphäre.
- Bei „Wer kann meine Inhalte sehen?" und „Möchtest du die Zielgruppe für Beiträge einschränken, die du mit Freunden von Freunden oder öffentlich geteilt hast?" klicken Sie auf Vergangene Beiträge einschränken, Alte Beiträge beschränken und Bestätigen.
Neuer Privatsphäre-Assistent
Die Facebook-Datenschutz-Einstellungen bieten viele weitere Einschränkungsmöglichkeiten. Da die Optionen sehr komplex sind, werden jedoch viele Nutzer abgeschreckt. Ist das bei Ihnen auch so, sollten Sie sich den neuen Privatsphäre-Assistenten anschauen. Dazu klicken Sie auf das Schloss-Symbol im Menü und dann auf Überprüfung der Privatsphäre. Daraufhin führt Sie ein Assistent durch die wichtigsten Optionen. In der Facebook-Smarthone-App tippen Sie stattdessen auf die drei Striche und dann auf Privatsphäre-Verknüpfungen.

Heimlich entfreunden
Manche Freunde sind einfach zu mitteilungsbedürftig. Wer ihnen die Freundschaft aber nicht gleich aufkündigen will, kann sich auch unbemerkt vor der Nachrichtenflut retten. Dazu klicken Sie auf Ihr Profilbild sowie auf Freunde und führen den Mauszeiger auf den Namen des Dampfplauderers. In der Smartphone-App tippen Sie stattdessen auf die drei Striche, auf Neuigkeiten-Einstellungen und Personen. Danach klicken oder tippen Sie auf die Abonniert-Schaltfläche, die sich daraufhin in „Abonnieren" ändert. Ab sofort werden Sie nicht mehr von Meldungen dieser Person belästigt - ohne dass sie davon Wind bekommt.

Das Konto abschotten
Sie vermuten, dass sich ein Fremder an Ihrem Facebook-Konto zu schaffen gemacht hat? Facebook bietet für genau diesen Notfall eine Rettungsfunktion, mit der Sie Ihren Account rasch zurückerobern und absichern. Laden Sie dazu einfach die Internetseite facebook.com/hacked <http://facebook.com/hacked>, und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Dabei müssen Sie Ihr Kennwort ändern.

Keine Werbung in Ihrem Namen
Facebook wirbt bei Ihren Freunden mit Ihrem guten Namen - etwa für Produkte, die Sie mit „Gefällt mir" markiert haben. Sie wollen aber keine Litfaßsäule sein? Dann klicken Sie im Facebook-Menü auf den Pfeil oder in der App auf die drei Striche, anschließend auf Einstellungen beziehungsweise Konto-Einstellungen und Werbeanzeigen. Ändern Sie die Einstellung für „Webseiten Dritter" und „Werbeanzeigen und Freunde" jeweils auf Niemand. Im Browser bestätigen Sie dies per Klick auf Änderungen speichern.

Den Chat-Status verbergen
Rechts neben dem Nachrichtenbereich listet Facebook Freunde auf, die gerade online sind. Möchten Sie dort selbst für andere Personen oder ganze Listen unsichtbar sein, klicken Sie unter der Liste aufs Zahnrad und auf Erweiterte Einstellungen. Bei „Chat für alle Freunde aktivieren, außer..." geben Sie die Personen ein, die Ihren Chat-Status nicht sehen sollen. Alternativ klicken Sie auf Chat nur für bestimmte Freunde aktivieren und wählen die Glücklichen aus.

Aus der Ferne abmelden
Sie rauschen in den verdienten Feierabend, vergessen aber im Büro die Facebook-Abmeldung und schieben bis zum nächsten Tag Panik, Ihre Kollegen könnten alles lesen oder in Ihrem Namen schreiben? Kein Problem: Starten Sie einfach die Facebook-App auf Ihrem Smartphone, oder melden Sie sich zu Hause bei facebook.com <http://facebook.com> an. Dann wählen Sie den Pfeil beziehungsweise die drei Striche, Einstellungen oder Konto-Einstellungen, Sicherheit und Von wo aus du dich anmeldest beziehungsweise Aktive Sitzungen. Nun sehen Sie alle Geräte mit „laufendem" Facebook. Klicken Sie beim Büro-PC auf Aktivität beenden oder X. Er wird dann dort sofort vom sozialen Netzwerk abgemeldet.


Den Chef aussperren
Alle sollen es wissen, nur der Boss nicht? Nichts einfacher als das! Dazu klicken Sie nach dem Schreiben eines Beitrags auf den aktiven Empfängerkreis, zum Beispiel Freunde oder Öffentlich. Im Browser wählen Sie Weitere Optionen und Benutzerdefiniert, in der Smartphone-App Mehr und Freunde außer. Dann fügen Sie im Feld „Nicht teilen mit" den Namen des Vorgesetzten ein oder wählen ihn aus der Liste. Nun drücken Sie Änderungen speichern (PC-Browser), zweimal Fertig (iOS) oder zweimal die Zurück-Taste (An­droid) und drücken auf Posten. Daraufhin wird der Beitrag für alle mit Ausnahme des Chefs veröffentlicht.

Nutzungsbasierter Werbung widersprechen
Seit dem 31. Januar 2015 gelten neue Nutzungsbedingungen und Datenrichtlinien <http://facebook.com/about/privacy>. Damit räumt sich Facebook etwa das Recht ein, für personalisierte Werbung die Surfgewohnheiten, genutzte Apps und den Standort seiner Nutzer auszuwerten. Immerhin können Sie einen freiwilligen Verzicht auf die „nutzungsbasierte Online-Werbung" für Ihren Browser beantragen. Dazu klicken Sie auf der Webseite der European Digital Advertising Alliance <http://www.youronlinechoices.com/de/praferenzmanagement/> bei „Facebook" auf Aus. So verbieten Sie Facebook die Ortung Ihres Smartphones:
- Android: Tippen sie in der Facebook-App auf die drei Striche, App-Einstellungen und Messenger-Ortungsdienste. Entfernen Sie den Haken bei „Location is on", und bestätigen Sie mit OK.
- iOS: Tippen Sie in den Einstellungen von iOS auf Datenschutz und Ortungsdienste. Wählen sie bei Facebook die Einstellung Nie.
- Windows Phone: Tippen Sie in der Facebook-App auf die drei Striche, Einstellungen und Ort. Stellen Sie den Schalter Ortungsdienste auf Aus.

Verfolger abschütteln
Wer nach dem Facebook-Besuch durchs Web surft, ist ein gläserner Nutzer. Denn solange Sie beim sozialen Netzwerk angemeldet sind, erfährt es über „Social Plugins", welche Seiten Sie noch besuchen. Die unscheinbaren „Gefällt mir"- oder „Teilen"-Schaltflächen auf den Seiten senden nämlich auch dann Infos über Sie an Facebook, wenn Sie gar nicht darauf klicken. Deshalb gilt: Bevor Sie surfen, melden Sie sich bei Facebook ab und löschen alle Cookies. Die Funktion „So­cial Network Block" der Sicherheits-Software AntiBrowserSpy stoppt dieses „Facebook-Tracking" automatisch.